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Häufige Fragen zum Erlass 'Schulische Förderung von Deutsch als Zweit- und Bildungssprache'

Als Schule oder Lehrkraft haben Sie möglicherweise Fragen zu den geltenden Bestimmungen im DaZ/ DaB-Bereich. Das Niedersächsische Kultusministerium und die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung haben die Antworten auf häufige Fragen hier für Sie hier gesammelt. Bei weiteren Anliegen stellen Sie bitte eine Anfrage an die Sprachbildungszentren. Mit kleineren Fragen können Sie sich alternativ über das Kontaktfeld auf dieser Seite an die Portalredaktion wenden.

Allgemeinbildende Schulen

Nein, Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache erhalten Schülerinnen und Schüler, die beim Eintritt ins deutsche Schulsystem nicht über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen. Hierfür ist eine entsprechende Sprachstandsdiagnostik notwendig.

In Niedersachsen können seit dem hohen Zuzug aus der Ukraine auch Willkommensgruppen mit einem tages- bzw. wochenstrukturienden Angebot eingerichtet werden. Willkommensgruppen sollen dazu beitragen, dass die ankommenden Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine das deutsche Schulsystem kennen lernen, Deutsch lernen und Kontakte zu gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen knüpfen. Deshalb sollte auch in Willkommensgruppen der tägliche Kontakt zu deutschsprachigen Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Unterrichts sichergestellt werden und sollte die Teilnahme in der Regel einen Zeitraum von drei Monaten nicht überschreiten. Bei der Beschulung von Kindern in den Willkommensgruppen handelt es sich ausdrücklich um eine Übergangslösung. 

Diese und weitere Bestimmungen zu Willkommensgruppen regelt der Handlungsleitfaden des Niedersächsischen Kultusministeriums für öffentliche allgemeinbildende berufsbildende Schulen in Niedersachsen (Link zu Update 2.2, S. 7-9).

Die Regelungen zu den Willkommensgruppen im Handlungsleitfaden sind weiterhin gültig.

Die Erziehungsberechtigten müssen über das Vorgehen mündlich oder schriftlich informiert werden. Eine Einigkeit über das Vorgehen muss nicht hergestellt werden. Die Erziehungsberechtigten können eine Stellungnahme dazu einreichen. Die Information der Erziehungsberechtigten muss dokumentiert werden. 

Jede Schule erstellt ein Konzept. Entsprechende Empfehlungen finden sich auf dem Themenportal „Sprachbildung und Interkulturelle Bildung“ (Link).