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Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben am 20.05.2021 die neue Programmgeneration 2021 – 2027 beschlossen. Die Europäische Kommission veröffentlicht jedes Jahr eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (u. a. mit den jeweiligen Antragsterminen) und einen Programmleitfaden, der alle Informationen zu den Fördermöglichkeiten, Zuschusshöhen und Zielen des Programms enthält.

Prioritäten des laufenden Programms sind Inklusion und Vielfalt, digitaler Wandel, Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels sowie die Teilhabe am demokratischen Leben, gemeinsame Werte und bürgerschaftliches Engagement. Teilnehmen können die 27 EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien und die Türkei.

Was ist neu für Schulen?

In der Leitaktion 1 können jetzt erstmals Mobilitäten von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen (individuelle Kurzzeit- und Langzeitaufenthalte, Gruppenaustausche) gefördert werden. Ferner sind die Einladung von Expertinnen und Experten, vorbereitende Besuche und die Aufnahme angehender Lehrkräfte möglich.

Teilnahmemöglichkeiten für Schulen ergeben sich über sog. Kurzzeitprojekte, über eine Akkreditierung oder als Partner in einem Konsortium. Eine einmalige Akkreditierung, die für die gesamte Programmlaufzeit gültig ist, eröffnet den Zugang für eine jährliche einfache Mittelanforderung. Die Akkreditierung ist wie eine Mitgliedschaft im Erasmus+-Programm.

Zuständige Nationale Agentur für Maßnahmen in der Leitaktion 1 für allgemein bildende Schulen aller Schulformen ist der Pädagogische Austauschdienst (NA-PAD) und für berufsbildende Schulen aller Schulformen die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BiBB).
 
In der Leitaktion 2 werden Erasmus+-Schulpartnerschaften nicht mehr gefördert. Gefördert werden Partnerschaften für eine Zusammenarbeit, darunter die Kooperationspartnerschaften und die kleineren Partnerschaften. Da der Antragsteller das Budget für das Gesamtprojekt verwaltet, wird Schulen eine Teilnahme als Partner empfohlen.

Was ist für Schulen weiterhin möglich?

In der Leitaktion 1 werden weiterhin Mobilitäten von Bildungspersonal aller Schulformen zu Fortbildungszwecken (Fortbildungskurse, Hospitationen und eigener Unterricht an Partnerschulen) und Auslandsaufenthalte von Lernenden in der beruflichen Bildung gefördert.

Die Angebote der Plattform eTwinning stehen Schulen aller Schulformen wie in der abgelaufenen Programmgeneration kostenfrei zur Verfügung: Partnerfindung, Foren zum Austausch mit Lehrkräften in Europa, Vermittlung umfangreicher Fortbildungsangebote und europaweite gemeinsame Projektarbeit in einem geschützten virtuellen Klassenraum.

Wer informiert, berät und unterstützt Schulen?

Die beiden Nationalen Agenturen bieten eine Vielzahl von Online-Seminaren zur Information und Beratung aber auch individuelle Beratungen von Antragtellerinnen und Antragstellern an.

Schulen in Niedersachsen können sich zwecks Information und Beratung auch an das zuständige Regionale Landesamt für Schule und Bildung wenden (Beratungsanfrage).