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Anfang Dezember 2017 wurde die Strategie "Bildung in der digitalen Welt" um ein Kapitel zur Weiterbildung erweitert. Im Dezember 2021 wurde die Strategie um eine 34-seitige Empfehlung mit dem Titel "Lehren und Lernen in der digitalen Welt" ergänzt. Darin werden Aspekte der Strategie vertieft, Pandemie-Erfahrungen reflektiert und die Bedeutung der Unterrichtsqualität und Schulentwicklung beim Einsatz neuer Technologien herausgestellt.


Die Kultusministerkonferenz hat am 8. Dezember 2016 ihrer Strategie `Bildung in der digitalen Welt` beschlossen. Mit den Worten der KMK-Vorsitzenden Claudia Bogdan liegt damit „ein klares Handlungskonzept für die Gestaltung einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit vor. Das Lernen im Kontext der zunehmenden Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt sowie das kritische Reflektieren darüber werden zu integralen Bestandteilen des Bildungsauftrages.“


Fachtagung zur KMK-Erklärung "Medienbildung in der Schule" (2015)

Mit einer Fachtagung „3 Jahre KMK-Erklärung Medienbildung in der Schule“, die am 28./29. September 2015 in Berlin stattfand, wurde Bilanz gezogen. Die Tagung diente zugleich der fachlichen Standortbestimmung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Medienbildung auf föderaler Ebene.


KMK-Beschluss "Medienbildung in der Schule" (2012)

Die Kultusministerkonferenz hatte bereits am 8. März 2012 einen Beschluss zur "Medienbildung in der Schule" gefasst. Darin hat die KMK die Bedeutung der Medienbildung für eine zeitgemäße Bildung in der Schule hervorgehoben:

"Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen. Sie umfasst auch die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen. Da Medienkompetenz weder durch familiale Erziehung noch durch Sozialisation oder die individuelle Nutzung von Medien in der Freizeit allein erworben werden kann, ist eine grundlegende, umfassende und systematische Medienbildung im Rahmen der schulischen Bildung erforderlich. Zudem ist zeitgemäße Bildung in der Schule nicht ohne Medienbildung denkbar; sie ist als wichtiger Beitrag zu Lernprozessen zu sehen, die aus Wissen und Können, Anwenden und Gestalten sowie Reflektieren, Bewerten, Planen und Handeln erwachsen. Medienkompetenz leistet einen Beitrag zu persönlichen und beruflichen Entwicklungsperspektiven und kann mit Blick auf Medienwirkungs- und Mediennutzungsrisiken präventiv wirken." (S.2f.)