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Sport

Spielen bezieht sich auf freies, erkundendes Spielen mit Sportgeräten und Alltagsmaterialien sowie auf darstellendes und regelgeleitetes Spielen. Es bedeutet, allgemeine und spielformbezogene Spielfähigkeiten in neuen Spielsituationen anzuwenden und Spielen als soziales Handeln zu praktizieren. Viele Inhalte des Bewegungsfeldes „Spielen“ lassen sich in anderen Bewegungsfeldern wiederfinden (z. B. Erwärmungsspiele/Abschlussspiele, Staffelspiele).1

Erwartete Kompetenzen

  • Allgemeine Spielfähigkeit und Fairplay entwickeln
  • Spielformbezogene Spielfähigkeit entwickeln

Gymnastisches und tänzerisches Bewegen umfasst die kreative Auseinandersetzung mit den gymnastisch-tänzerischen Bewegungsformen (z. B. Gehen, Laufen, Federn, Hüpfen, Springen, Drehen) und weitere körperliche Ausdrucksmöglichkeiten. Spielerisch sollen Bewegungsabläufe durch Üben verbessert und gestalterisch weiterentwickelt werden. Bewegung, Rhythmus und Musik eröffnen die Möglichkeiten für Improvisationen und Präsentationen, allein und mit anderen.1

Erwartete Kompetenzen

  • Bewegungen rhythmisieren und ein Gefühl für Rhythmus entwickeln
  • Rhythmen - mit oder ohne Gerät - in entsprechende Bewegungen umsetzen

Laufen, Springen, Werfen sind grundlegende Bewegungsformen für das Erschließen alltäglicher und sportspezifischer Bewegungszusammenhänge. Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Bewegungskönnen und erlernen elementare leichtathletische Bewegungsformen. Das Bewegungsfeld beinhaltet leichtathletische Disziplinen und ausgewählte Aspekte der Kinder- und Spielleichtathletik.1

Erwartete Kompetenzen

  • Individuelles Lauftempo an Streckenlänge und verschiedene Bedingungen anpassen
  • Auf kurzer Strecke schnell laufen
  • Weitwerfen
  • Weitspringen

Kämpfen beinhaltet Kräfte messen und miteinander kämpfen. Es umfasst die direkte körperliche und kooperative Auseinandersetzung mit einer Partnerin/ einem Partner in einer geregelten und unter sozialer Kontrolle stattfindenden Kampfsituation. Anders als beim Kräftemessen gilt beim Kämpfen das Freiwilligkeitsprinzip bei der Partnerwahl. Über anfängliche Vertrauens- und Kooperationsspiele, einfaches Kräftemessen mit wenig Körperkontakt (z. B. Ziehen und Schieben), Kämpfen um Gegenstände und zuletzt Kämpfen miteinander in unterschiedlichen Positionen (z. B. liegend, kniend, stehend) wird sukzessive der Körperkontakt gesteigert.1

Erwartete Kompetenzen

  • Fair kämpfen
  • Eigene Kräfte situationsangemessen einsetzen

Schwimmen hat einen hohen gesundheitlichen Wert und kann lebensrettend sein. Daher sollte jedes Kind am Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen können. Voraussetzung dafür ist, dass man sich im Wasser angstfrei bewegen und die Eigenschaften des Wassers nutzen kann. Vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten am, im, auf dem und unter Wasser führen dazu, dass sich ein Wasserbewegungsgefühl entwickelt. Das Bewegungsfeld „Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“ eröffnet zusätzlich auch im Freizeitbereich einen sichereren Zugang zum Bewegungsraum Wasser. Für dieses Bewegungsfeld sind besondere Vorgaben zur Aufsicht und Organisation, zur Ausstattung und Ausrüstung sowie zu den fachlichen Voraussetzungen der Lehrkraft zu beachten. Da im Primarbereich in der Regel nicht in allen Schuljahren Schwimmunterricht erteilt wird, sind die erwarteten Kompetenzen für das Ende des 4. Schuljahrgangs formuliert.1

Erwartete Kompetenzen

  • Öffentliche Schwimmbäder den Regeln entsprechend nutzen
  • Wassergewöhnung
  • Wasserbewältigung
  • Sich schwimmend fortbewegen
  • Tauchen
  • Wasserspringen

Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten (z. B. Rollbrett, Waveboard, Inlineskates, Rollschuhe, Roller, Fahrrad, Einrad, Schlittschuhe, Schlitten) umfasst raumgreifende, geschwindigkeits- und gleichgewichtsabhängige Bewegungsformen. Diese sind in Innen- und Außenräumen (Verortung mit Mobilität) mit spezifischen Körper- und Bewegungserfahrungen verbunden. Für dieses Bewegungsfeld sind besondere Vorgaben zur Aufsicht und Organisation, zur Ausstattung und Ausrüstung sowie zu den fachlichen Voraussetzungen der Lehrkraft zu beachten.1

Erwartete Kompetenzen

  • Das dynamische Gleichgewicht halten
  • Bewegungen des Gleitens und Rollens ausführen

Das Bewegungsfeld beinhaltet erlebnisreiches Bewegen in Gerätearrangements, die Grundfertigkeiten des Turnens und das gegenseitige Helfen, Unterstützen und Sichern. Das vielseitige Bewegen und Bewegungskunststücke können im normierten Turnen (Boden- und Gerätturnen) und im nicht-normierten Turnen (z. B. Gerätelandschaften, Fitnessarrangements, freies Turnen, Akrobatik) erfahren werden. Die genannten Themen beziehen sich auf die Grundformen des Turnens wie z. B. Rollen, Drehen, Stützen, Schwingen, Springen, Hangeln, Balancieren und Klettern. Für dieses Bewegungsfeld sind besondere Vorgaben zur Aufsicht und Organisation, zur Ausstattung und Ausrüstung sowie zu den fachlichen Voraussetzungen der Lehrkraft zu beachten.1

Erwartete Kompetenzen

  • Umgang mit Geräten kennenlernen, Helfen und Sichern lernen
  • Grundlegende turnerische Bewegungsformen am Boden erlernen
  • Grundlegende turnerische Bewegungsformen an und auf Geräten erlernen
  • Einfache akrobatische Bewegungen mit und ohne Gerät erlernen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beobachten, beschreiben, reflektieren und bewerten u. a. einfache Bewegungsabläufe, Spielverhalten, Unterrichtssequenzen und gruppendynamische Prozesse.
  • entwickeln Regeln und wenden diese altersgemäß und situationsgerecht an.
  • präsentieren Ergebnisse.
  • entwickeln Lernstrategien.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • gehen mit anderen Menschen empathische Bewegungsbeziehungen ein und lassen sich auf körperliche Nähe ein.
  • stellen Kommunikation auf Ebenen der Sprache, der Mimik und Gestik sowie der Bewegung her.
  • verhalten sich verantwortungsvoll und fair (z. B. Fairplay, Toleranz, Respekt, Konfliktbewältigung und Regelbewusstsein).
  • arbeiten in verschiedenen Sozialformen ziel- und sachorientiert zusammen.
  • helfen und sichern altersangemessen im Lern- und Übungsprozess (z. B. Auf- und Abbau).1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • entwickeln und erhalten Bewegungsfreude.
  • gehen mit sich (und anderen) achtsam und gesundheitsbewusst um.
  • nehmen sich wahr, drücken sich aus und erfahren sich durch Bewegung selbst.
  • bewegen sich geschickt und situativ angemessen, demonstrieren eigene Bewegungslösungen.
  • schätzen Wagnis und Risiken in Lernsituationen realistisch ein.
  • setzen sich angemessene Ziele.
  • gehen mit Erfolg und Misserfolg angemessen um.
  • verbessern ihre individuelle Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.1

Die Schülerinnen und Schüler…

  • entwickeln, erhalten und steigern ihre körperliche Leistungsfähigkeit.
  • bilden konditionelle und koordinative Fähigkeiten altersgemäß aus.
  • wenden einfache Bewegungstechniken an. 
  • bahnen einfache, allgemeine Fähigkeiten, Fertigkeiten und Taktiken an.
  • entwickeln allgemeines Regelbewusstsein und grundsätzliches Spielverständnis.
  • erwerben grundlegende Kenntnisse über sportliche Zusammenhänge (z. B. Sport und Bewegung, Sport und Gesundheit).1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • das Erfassen von Strukturelementen (z. B. Spielidee, Mannschaftsgrößen, Spielerrollen usw.) eines Spieles,
  • das Entwickeln und Erproben von eigenen Spielen,
  • das Anwenden von spielbezogenen Bewegungsformen und Techniken,
  • das Verändern von Rahmenbedingungen und Regeln,
  • das Einhalten von Regeln und von Fairplay,
  • das Umgehen mit Sieg und Niederlage,
  • das Akzeptieren von Schiedsrichterentscheidungen und das Durchführen von Schiedsrichtertätigkeiten.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • das Bewältigen des Wassers bis zum sicheren Bewegen im Wasser,
  • das Entwickeln und Verbessern von Schwimmfertigkeiten und Schwimmtechniken,
  • das Springen ins Wasser,
  • das Orientieren im und unter Wasser,
  • die Kenntnis von Rettungsfertigkeiten und die Bereitschaft zum Helfen und Retten,
  • das Einhalten von Baderegeln und Hygienevorschriften.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • das Gestalten und Präsentieren von turnerischen Bewegungen,
  • das Erfahren außergewöhnlicher Bewegungserlebnisse,
  • das Erfahren gegenseitigen Helfens, Vertrauens und Sicherns,
  • den verantwortungsbewussten Umgang mit Wagnissituationen.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • das Sammeln und das Vertiefen von gymnastischen und tänzerischen Grunderfahrungen,
  • das Gestalten von Rhythmen mit gymnastischen und tänzerischen Mitteln,
  • das gymnastische und tänzerische Bewegen mit und ohne Handgerät oder Material (hierunter sind sowohl normierte gymnastische Handgeräte als auch alternative Geräte/alternatives Material subsumiert),
  • das spontane Agieren und das Reagieren als Bewegungsimprovisation, 
  • die Auseinandersetzung mit aktuellen gymnastischen Bewegungsformen und Trend-Tänzen.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • das Laufen in Anpassung an äußere Bedingungen und auf schnelle, rhythmische und/oder orientierende Weise,
  • das Erkennen der individuell richtigen Zeit- und Streckeneinteilung beim Laufen,
  • das Erleben des Springens in die Weite und in die Höhe,
  • die Ausbildung der Wurfgewandtheit und das Beherrschen geeigneter Wurf- bzw. Stoßtechniken,
  • das Erkennen der eigenen Leistungsfähigkeit im Vergleich mit anderen,
  • die Reflexion der eigenen Leistung,
  • das Anregen zum Wetteifern durch leichtathletische Mehrkämpfe.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • das Fördern der dynamischen Gleichgewichtsfähigkeit,
  • das Erleben und das Beherrschen der Geschwindigkeit sowie der Flieh- und der Beschleunigungskräfte,
  • den verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und anderen, Geräten und Material sowie der Umwelt,
  • das Erfahren eines größeren Aktionsradius.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst:

  • die Auseinandersetzung mit Werten, die für einen gelingenden Dialog im Mit- und Gegeneinander notwendig sind, 
  • das faire Verhalten und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Partnerin oder dem Partner in verschiedenen Kampfsituationen,
  • den situationsangemessenen Einsatz der eigenen Kraft,
  • das Spüren und Beherrschen von Emotionen sowie das Ausschließen aggressiver Handlungen,
  • die Auseinandersetzung mit körperlicher Nähe,
  • das Einhalten von Regeln.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erwerben Lernstrategien und Methodenkenntnisse,
  • werten einfache Bewegungsabläufe und Spielhandlungen nach Kriterien aus,
  • geben gezielte Bewegungskorrekturen,
  • entwickeln, organisieren und leiten Spiele,
  • verändern Regeln und Bewegungsideen zielorientiert und situationsgerecht.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • arbeiten in verschiedenen Sozialformen und Gruppenzusammensetzungen ziel- und sachorientiert,
  • lösen in Bewegungs- und Spielsituationen auftretende Konflikte, 
  • verhalten sich in Wettkämpfen regelgerecht und fair,
  • helfen und sichern im Lern- und Übungsprozess.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • sind in der Lage, ihr individuelles Wohlbefinden durch Sport, Spiel und Bewegung positiv zu beeinflussen,
  • verfügen über eine elementare Wahrnehmungsfähigkeit in Bezug auf eigene und fremde Ausdrucks- und Darstellungsformen,
  • demonstrieren eigene Bewegungslösungen,
  • schätzen Risiken beim Sport realistisch ein und setzen sich angemessene Ziele,
  • treffen bewusste Entscheidungen für die eigene sportliche und körperliche Entwicklung,
  • reflektieren Lernprozesse.1

Die inhaltsbezogenen Kompetenzen sind dem Kompetenzbereich Sachkompetenz zugeordnet. Dabei sind die von den Schülerinnen und Schülern zu erreichenden Kompetenzen sowohl im Bereich der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten als auch im Bereich der Technik- und Taktikschulung grundlegend für die langfristige erfolgreiche Teilnahme am Sportunterricht.

Sie werden in den einzelnen Bewegungsfeldern explizit konkretisiert und/oder implizit sportartspezifisch weiterentwickelt.

Die Schülerinnen und Schüler …

  • entwickeln, erhalten und steigern ihre körperliche Leistungsfähigkeit,
  • bilden ihre konditionellen Fähigkeiten altersgemäß aus, ‒ bilden ihre koordinativen Fähigkeiten altersgemäß aus,
  • wenden grundlegende Bewegungstechniken an,
  • wenden spielspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten an,
  • setzen individual-, gruppen- und mannschaftstaktische Strategien um,
  • kennen grundlegende Aspekte der Trainings- und Bewegungslehre.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst Inhalte des Sportschwimmens und des Wasserspringens sowie Inhalte des Synchronschwimmens, des Rettungsschwimmens und des Tauchens. Es bietet den Schülerinnen und Schülern besondere Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem jeweils zu erlernenden Inhalt. Hierbei werden die physikalischen Besonderheiten des Mediums Wasser in verschiedenen Handlungssituationen genutzt, um Bewegungstechniken je nach Anforderung funktional und zieleffizient auszuführen bzw. um Bewegungen kreativ zu gestalten. Zudem bieten sich vielfältige Aspekte der Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung an.1

  • Sportschwimmen
  • Wasserspringen
  • Synchronschwimmen
  • Rettungsschwimmen
  • Tauchen

Das Bewegungsfeld beinhaltet auf der Grundlage eines erfindungsreichen und gestalterischen Umgangs mit der Bewegung die Grundfertigkeiten des Turnens (Rollen, Schwingen, Stützen, Springen, Balancieren usw.) und das gegenseitige Helfen und Unterstützen. Das erlebnisreiche Bewegen, Gestalten und Präsentieren von Bewegungskunststücken und Übungsverbindungen kann im nicht-normierten Turnen (z. B. in Gerätelandschaften, im Parkour, im Klettern, im freien Turnen, im Straßenturnen, in der Akrobatik usw.) bzw. im normierten Turnen erworben werden. Neben dem Erfahren außergewöhnlicher Bewegungserlebnisse kann dieses Bewegungsfeld den verantwortungsbewussten Umgang mit Wagnissituationen und der eigenen Leistungsfähigkeit schulen.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst die kreative und gestalterische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten, basierend auf Körperhaltung und -spannung, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer.

Grundlage für die Erarbeitung und Darbietung von Einzel-, Partner- und Gruppenchoreografien ist die direkte Wechselbeziehung der eigenen körperlichen Möglichkeiten mit Bewegungsgrundformen in ihren funktionalen, rhythmischen, räumlichen und dynamischen Variationen mit und ohne Gerät oder Material. Durch die Beschäftigung mit unterschiedlichen gymnastisch-tänzerischen Ausrichtungen bietet dieses Bewegungsfeld neben dem Erwerb kultureller Bildung auch vielfältige Möglichkeiten für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer motorischen, affektiven und sozialen Fähigkeiten.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst grundlegende Bewegungsformen zum Erschließen alltäglicher und sportspezifischer Bewegungszusammenhänge. Die Bewegungsformen werden fertigkeitsorientiert und differenziert entwickelt. Dabei erfolgt die Vermittlung im Hinblick auf eine individuelle Leistungssteigerung und sozial-affektives gemeinsames Sporttreiben. Das Bewegungsfeld beinhaltet sowohl leichtathletische Disziplinen, ausgewählte Aspekte der Kinder- und Spielleichtathletik als auch alternative und kooperative Bewegungs- und Wettkampfformen. Es bietet darüber hinaus die Möglichkeit der Thematisierung der Orientierung im Gelände und des Mehrkampfes.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst das Bewegen auf Rädern und Rollen, das Gleiten auf Schnee und Eis oder das Gleiten auf dem Wasser. Das Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten umfasst Bewegungsformen, mit denen spezifische Körper- und Bewegungserfahrungen verbunden sind und die auf Rädern und Rollen (z. B. Inlineskating, Skateboard, Radfahren usw.) auf Schnee und Eis (z. B. Ski alpin, Snowboard, Skilanglauf usw.) und auf dem Wasser (z. B. Rudern, Kanu, Drachenboot, Segeln, Surfen, Windsurfen, Wasserski, Wakeboard usw.) gemacht werden können.

Zum überwiegenden Teil aus dem Bereich der Natur- und Erlebnissportarten kommend, erfordern alle Bewegungsformen den Erhalt der Balance mit einem Gerät, um sich insbesondere Natur-, Geschwindigkeits-, Bewegungs- und Gruppenerlebnisse erschließen zu können. Diese Auseinandersetzung mit Wagnissen und Risiken, und damit auch mit dem Scheitern und den Gefahren beim Verlust des Gleichgewichts, wird unmittelbar erfahren und reflektiert. Für das sportmotorisch sichere Beherrschen des Geräts auf sich veränderndem Untergrund sind dabei sowohl die Bewegungsfertigkeiten als auch die verantwortungsvolle Selbsteinschätzung notwendig.1

Dieses Bewegungsfeld umfasst die direkte und kooperative körperliche Auseinandersetzung mit einer Partnerin oder einem Partner in einer geregelten Kampfsituation (z. B. im Judo, Ringen, Sumo, Karate, Taekwondo, Jiu-Jitsu usw.). Es beinhaltet besonders das Wahrnehmen der eigenen Kraft und der Kraft anderer sowie den Umgang mit körperlicher Nähe. Darüber hinaus spielt das Erarbeiten, Gestalten und Präsentieren von kämpferischen Dialogen anhand exemplarischer Techniken und Bewegungsprinzipien eine wichtige Rolle. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Bewegungsfeld sind die Unversehrtheit der Partnerin bzw. des Partners, der respektvolle sowie faire Umgang miteinander und das Einhalten von Regeln grundlegende Voraussetzungen.1

Dieses Bewegungsfeld bezieht sich auf Bewegungs- und Sportspiele. Es fördert besonders die Entwicklung der allgemeinen und spielformbezogenen Spielfähigkeit und die Auseinandersetzung mit variablen Spielsituationen. Hierbei sind Aspekte der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Spielidee, das Erfassen von Strukturelementen eines Spieles (z. B. Spielidee, Mannschaftsgrößen, Spielerrollen), das Entwickeln und Erproben eigener Spiele, das Anwenden von spielbezogenen Bewegungsformen und Techniken und die Auseinandersetzung mit individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Maßnahmen in Angriff und Abwehr von besonderer Bedeutung für das erfolgreiche Lösen der jeweiligen Bewegungsaufgabe. Die Anwendung und Reflexion von Regeln sowie das angemessene soziale Handeln im Spiel stellen entscheidende pädagogische Perspektiven dar.

Dieses Bewegungsfeld umfasst unter anderem die Zielschussspiele (z. B. Handball, Fußball, Basketball, Hockey, Floorball, Lacrosse), die Rückschlagspiele (z. B. Volleyball, Badminton, Tischtennis, Tennis, Faustball) sowie die Endzonenspiele (z. B. Ultimate Frisbee, Flag Football, Touch Rugby).1

Unter Mehrkämpfen wird u. a. die Kombination sportart- und bewegungsfeldübergreifender Wettkampfanforderungen im Rahmen individuellen Handelns verstanden. Zu diesen zählen der Triathlon sowie Mehrkämpfe in der Kombination der Sportarten Rudern, Radfahren, Laufen, Schwimmen, Inlineskating, Kanu.1

Unter dem Begriff Fitness werden die körperliche Leistungsfähigkeit, Kraft-, Ausdauer- und Schnelligkeitsfähigkeiten, eine funktionale Beweglichkeit und die Fähigkeit der Bewegungskoordination verstanden. Diese Fähigkeiten können in unterschiedlichen Bewegungsfeldern entwickelt werden. Darüber hinaus sind notwendigerweise eine gesunde Lebensführung und die entsprechende Ernährung zu thematisieren.1

Als Kombination der Bewegungsfelder Spielen und Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten können z. B. Inlinehockey und/oder Kanupolo angeboten werden.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erklären allgemeine biomechanische Grundlagen und wenden biomechanische Prinzipien sachgerecht an,
  • erläutern die Bedeutung und Charakteristik einzelner Bewegungsmerkmale für die qualitative Bewegungsanalyse,
  • interpretieren Bild- und Filmmaterial zu Bewegungsabläufen unter morphologischen und funktionalen Gesichtspunkten,
  • entwerfen funktionale Bewegungsanalysen (Aufgaben- und Ablaufanalyse) und erörtern Probleme der Phaseneinteilung von Bewegungen,
  • entwickeln und formulieren Hypothesen in der Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegungspraxis,
  • wenden fachspezifische Verfahren der Bewegungsbeobachtung und Bewegungsdiagnostik (z. B. Beobachtungsbogen, Fotosequenzen, Videoanalyse) sachgerecht an und entwerfen Fehleranalysen.

Zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau

Die Schülerinnen und Schüler …

  • reflektieren verschiedene methodische und didaktische Zielsetzungen sportlicher Bewegungen (Außensicht/Innensicht).

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Kinematik und Dynamik
    • Translatorische und rotatorische Bewegungen
    • Zyklische und azyklische Bewegungsstrukturen und Phasenmodelle
  • biomechanische Prinzipien
  • qualitative Bewegungsmerkmale
  • Analyse von Bewegungsabweichungen und Fehlern

Für das erhöhte Anforderungsniveau

  • Reflexion sportlicher Bewegung aus unterschiedlichen Perspektiven (Außensicht/Innensicht)1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erläutern allgemeine theoretische Grundlagen, Phasen und Einflussfaktoren des Bewegungslernens,
  • übertragen ihre Kenntnisse auf die eigene Bewegungspraxis, um eigene Bewegungsmöglichkeiten einzuschätzen und realistische Lernziele herzuleiten,
  • entwickeln Lernarrangements und Übungssequenzen nach lerntheoretischen Gesichtspunkten,
  • beurteilen Lehr-/Lernmethoden und Korrekturmaßnahmen hinsichtlich ihrer Funktionalität und setzen diese zur Unterstützung und Steuerung motorischer Lernprozesse ein,
  • beschreiben die allgemeinen theoretischen Grundlagen der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung bei motorischen Lernprozessen,
  • beschreiben die Prozesse der Bewegungssteuerung und der Bewegungshandlung jeweils am Beispiel eines Modells und überprüfen den Gültigkeitsbereich und die Anwendungsrelevanz dieses Modells,
  • benennen die Analysatoren und beschreiben deren Funktionen in unterschiedlichen Sportarten/Disziplinen,
  • untersuchen Informations- und Koordinationsanforderungen von Sportspielen mittels eines Modells.

Zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau

Die Schülerinnen und Schüler …

  • reflektieren vertieft den Zusammenhang von motorischem Lernen und Instruktion.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Phasen und Verläufe motorischen Lernens ‒ Faktoren, die den motorischen und technischen Lernprozess beeinflussen
  • Aufbau einer Bewegungshandlung
  • motorische Entwicklung in verschiedenen Altersstufen und hormonelle Prozesse sowie ihre Auswirkung auf die motorische Leistungs- und Lernfähigkeit
  • Methoden des Bewegungslernens zur Optimierung des motorischen Lernprozesses
  • Fehlerkorrektur und Korrekturgrundsätze
  • Mensch als informationsverarbeitendes System, Analysatoren
  • Motorik als Regelkreis
  • spezifische Druckbedingungen in Sportspielen und daraus resultierende Informations- und Koordinationsanforderungen (z. B. NEUMAIER-Modell)1

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen Komponenten sportlicher Taktik und stellen deren Bedeutung für die sportliche Leistungsfähigkeit dar,
  • wenden spezifische Inhalte und Methoden an, um ein Taktiktraining für verschiedene Altersstufen und Leistungsniveaus zu entwickeln,
  • erörtern Möglichkeiten des Taktiktrainings im langfristigen Trainingsaufbau eines Spielsportlers.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte:

  • Bedeutung des Taktiktrainings
  • Komponenten des Taktiktrainings
  • methodische Grundsätze des Taktiktrainings1

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen psychische Faktoren in Abgrenzung zu anderen Leistungsfaktoren,
  • überprüfen die Bedeutung einzelner Faktoren für das eigene sportliche Handeln,
  • analysieren die Anwendung psychologischen Trainings im Spitzensport und erproben exemplarisch psychologisches Training in der eigenen Praxis.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • psychische Faktoren (z. B. Wahrnehmung, Empfindung, Gedächtnis, Emotion, Kognition und Motivation) und deren Einfluss auf Bewegung 
  • psychologisches Training1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erklären wesentliche Komponenten der sportlichen Leistungsfähigkeit,
  • erklären verschiedene konditionelle und koordinative Fähigkeiten und benennen deren Wechselwirkungen,
  • benennen Belastungskomponenten und beschreiben die Charakteristik allgemeiner Trainingsmethoden,
  • beurteilen Training anhand der Trainingsprinzipien zur Auslösung, Festigung und Steuerung von Anpassungsprozessen,
  • erklären und reflektieren physiologische Gesetzmäßigkeiten,
  • erklären sachgerechte Anforderungsprofile für verschiedene Sportarten/Disziplinen und stellen diese vergleichend gegenüber,
  • entwickeln daraus resultierende Konsequenzen für die Trainingsplanung.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Begriffsbestimmung der sportmotorischen Fähigkeiten (Kondition und Koordination)
  • Erscheinungsformen bzw. Arten der betrachteten konditionellen Fähigkeit
  • Belastungsnormativa bzw. Belastungskomponenten
  • Gesetze, Prinzipien und Ziele sportlichen Trainings
  • Bedeutung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten für die sportliche Leistung
  • Training der konditionellen Fähigkeiten in verschiedenen Altersstufe
  • sportmotorische Anforderungsprofile verschiedener Sportarten/Disziplinen1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben den Aufbau und die Funktion der quergestreiften Skelettmuskulatur und erläutern verschiedene Kontraktionsformen anhand sportpraktischer Beispiele,
  • differenzieren Muskelfasertypen nach ihren charakteristischen Leistungsmerkmalen und kennen deren Anpassungsmöglichkeiten,
  • reflektieren die Bedeutung muskulärer Anpassungsprozesse für die sportliche Leistungsfähigkeit und leiten Konsequenzen für die eigene Sportpraxis her,
  • beschreiben den Aufbau und die Funktion von unterschiedlichen Gelenkarten und der Wirbelsäule,
  • beschreiben die anatomischen und physiologischen Grundlagen in den Bereichen HerzKreislauf, Atmung und Blut hinsichtlich der sportpraktischen Bedeutung,
  • erklären die Anpassung dieser Systeme/Organe auf konditionelles Training,
  • beschreiben aerobe und anaerobe Wege der Energiebereitstellung hinsichtlich ihrer sportpraktischen Bedeutung und erörtern deren Verhältnis in Abhängigkeit von Art und Dauer der Belastung,
  • beurteilen die Bedeutung der verschiedenen Resynthesewege für unterschiedliche sportliche Tätigkeiten und leiten Konsequenzen für die eigene Sportpraxis her,
  • erklären die Bedeutung der Anpassungsprozesse für die sportliche Leistungsfähigkeit im Bereich der Ausdauer und leiten Konsequenzen für die eigene Sportpraxis her.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Aufbau und Funktion der quergestreiften Skelettmuskulatur, Mechanik der Muskelkontraktion, Kontraktionsformen
  • Muskelfasertypen
  • muskuläre Dysbalancen
  • Aufbau der wesentlichen Gelenke und der Wirbelsäule
  • anatomisch-physiologische Grundlagen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung
  • aerobe und anaerobe (laktazide/alaktazide) Energiebereitstellung
  • Adaptation in unterschiedlichen Organsystemen1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben Abschnitte des langfristigen Trainingsaufbaus, begründen die Periodisierung des Trainings und erstellen einen entsprechenden Trainingsplan.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Wechselwirkungen zwischen konditionellen und koordinativen Leistungsfaktoren
  • Trainingsplanung im Jahres-, Makro-, Mikrozyklus
  • allgemeiner Aufbau von Trainingseinheiten1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • setzen spezifische Trainingsmethoden und Trainingsinhalte situationsgerecht ein und benennen die zu erwartenden Trainingseffekte,
  • begründen Trainingsziele und beurteilen Trainingsmethoden und Trainingsinhalte hinsichtlich ihrer Eignung für die geplanten Adaptationsprozesse,
  • beschreiben motorische Testverfahren für verschiedene Zielbereiche,
  • wenden verschiedene Testverfahren unter Wahrung der Testgütekriterien an, um die eigene Leistungsfähigkeit zu überprüfen,
  • diskutieren den praktischen Nutzen und die Aussagekraft des jeweiligen Testverfahrens.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

Die aufgeführten verbindlichen Unterrichtsaspekte/-inhalte beziehen sich auf die jeweils betrachtete konditionelle Fähigkeit (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit).

  • spezifische Trainingsziele, -methoden, -inhalte sowie dadurch bedingte Adaptationsprozesse
  • Risiken und Gefahren des Trainings der konditionellen Fähigkeiten
  • Arten und Nutzen motorischer Tests
  • Durchführung allgemeiner und spezieller Tests zur Feststellung der motorischen Leistungsfähigkeit
  • Testgütekriterien (Haupt- und Nebenkriterien)1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • vergleichen anhand von Strukturierungskriterien Erscheinungsformen der Koordination und benennen deren Wechselwirkungen,
  • setzen spezifische Trainingsmethoden und Trainingsinhalte situationsgerecht ein und benennen die zu erwartenden Trainingseffekte,
  • begründen Trainingsziele und beurteilen Trainingsmethoden und -inhalte hinsichtlich ihrer Eignung für die geplanten Adaptationsprozesse,
  • wenden ihr Wissen an, um systematisch zu trainieren.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Modell der koordinativen Fähigkeiten (z. B. nach MEINEL/SCHNABEL)
  • leistungsbestimmende Faktoren der koordinativen Fähigkeiten
  • Wechselwirkung zwischen den koordinativen Fähigkeiten und den Analysatoren
  • Trainierbarkeit koordinativer Fähigkeiten; methodische Grundsätze und Maßnahmen im Koordinationstraining
  • altersabhängige Trainierbarkeit der koordinativen Fähigkeiten1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • wenden einen differenzierten Sportbegriff an, der verschiedene methodische und didaktische Zielsetzungen beinhaltet,
  • beschreiben idealtypische gesellschaftliche Funktionen des Sports in der sich verändernden Gesellschaft und reflektieren damit einhergehende Dysfunktionen,
  • erörtern sportökonomische, sportpolitische und sportökologische Einflussgrößen und Zusammenhänge,
  • diskutieren Konsequenzen medialer Vermarktung,
  • beschreiben Aufbau und Aufgaben wichtiger Institutionen und Organisationen des Sports und bewerten diese kritisch,
  • stellen organisierten und nicht-organisierten Sport vergleichend gegenüber,
  • untersuchen die Folgen veränderter Lebensbedingungen und Lebensgewohnheiten auf die Sportanbieter,
  • beschreiben verschiedene Berufe und Berufsfelder im Bereich Sport.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Definition des Sportbegriffes ‒ Funktionen und Dysfunktionen des Sports
  • Kommerzialisierung und Professionalisierung
  • mediale Vermarktung
  • Institutionen und Organisationen des deutschen Sports
  • organisierter und nicht-organisierter Sport
  • Folgen veränderter Lebensbedingungen und -gewohnheiten für Sportanbieter
  • Berufsfeld Sport1

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben Auswirkungen von Sportverletzungen sowie geeignete Präventions-/Regenerationsmaßnahmen,
  • entwickeln ein reflektiertes Gesundheitsverständnis,
  • beschreiben und erläutern Ziele, Inhalte und Methoden für ein lebenslanges Bewegungs-/ Sportkonzept,
  • untersuchen den Stellenwert unterschiedlicher Sportarten/Disziplinen für ein Gesundheitstraining.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • häufige Sportverletzungen von Muskeln, Knochen, Sehnen, Bändern und Gelenken: Analyse, Regenerationsmaßnahmen, Prävention
  • Ziele, Inhalte und Methoden eines lebensbegleitenden Gesundheitstrainings
  • Bedeutung unterschiedlicher Sportarten für den Erhalt der Gesundheit vs. Folgen von Bewegungsmangel1

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben Nährstoffe als Energieträger, Baustoffe und Katalysatoren in ihrer Bedeutung für sportliche Leistungsfähigkeit,
  • benennen Parameter und Kriterien für eine bedarfsangepasste Ernährung und entwickeln einen individuellen Ernährungsplan,
  • erläutern die Zusammenhänge des Flüssigkeits- und Nährstoffbedarfs und nutzen ihr Wissen in Training und Wettkampf,
  • analysieren und diskutieren Probleme bzw. Risiken durch „extreme“ Formen der Ernährung,
  • erklären den Begriff der Ernährungssubstitution an ausgewählten Beispielen,
  • erörtern Grenzen und Risiken der Ernährungssubstitution,
  • erklären die aktuelle Dopingdefinition,
  • erläutern Dopingwirkstoffe und Dopingmethoden,
  • diskutieren den gesellschaftlichen Stellenwert und Folgen von Doping.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • allgemeine Grundlagen der Ernährung (Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel, Energie-, Nährstoff- und Flüssigkeitsbedarf)
  • Grundsätze für eine bedarfsangepasste Ernährung des Sportlers und spezielle Ernährungsprobleme
  • Problemfeld Ernährung: Extremformen von Ernährung (Diäten, Low-Carb, vegetarisch, vegan, ...) und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit
  • historische Entwicklung des Dopings und aktuelle Dopingdefinitionen ‒ Grenzen zwischen Ernährungssubstitution und Doping
  • Überblickswissen über Dopingwirkstoffe und -methoden und deren gesundheitliche Folgen
  • mehrperspektivische Diskussion der Freigabe von Doping1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erläutern den Unterschied zwischen Motiv und Motivation,
  • erörtern Bedingungen und Wirkungen leistungsmotivierten Handelns,
  • reflektieren Motive des Sporttreibens und überprüfen deren Bedeutung für das eigene sportliche Handeln,
  • analysieren wesentliche Einflussfaktoren der Leistungsmotivation eines Individuums in einer sportlichen Handlungssituation,
  • analysieren Prozesse der Leistungsmotivation im Sport anhand konkreter Fallbeispiele.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Motiv-Definitionen im Vergleich
  • Modell zum leistungsorientierten Handeln1

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • definieren die Begriffe Aggression und Gewalt und grenzen sie voneinander ab,
  • erläutern verschiedene Aggressionsmodelle und überprüfen ihre Praxisrelevanz,
  • erörtern Formen und Ursachen der Gewalt im Sport und zeigen exemplarisch Lösungsmöglichkeiten auf.

Verbindliche Unterrichtsaspekte/-inhalte

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Aggression und Gewalt
  • Aggressionsmodelle
  • Formen und Ursachen der Gewalt im Sport1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erwerben verschiedene Lernstrategien und Methodenkenntnisse,
  • werten Bewegungsabläufe und Spielhandlungen auch mithilfe digitaler Medien nach vorgegebenen und selbst erstellten Kriterien aus,
  • geben gezielte Bewegungskorrekturen,
  • entwickeln, organisieren und leiten Spiele,
  • verändern Regeln und Bewegungsideen zielorientiert und situationsgerecht.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • arbeiten in verschiedenen Sozialformen und Gruppenzusammensetzungen ziel- und sachorientiert,
  • lösen in Bewegungs- und Spielsituationen auftretende Konflikte,
  • verhalten sich in Wettkämpfen regelgerecht und fair,
  • helfen und sichern selbstverantwortlich im Lern- und Übungsprozess.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • verfügen über eine erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit in Bezug auf eigene und fremde Ausdrucks- und Darstellungsformen,
  • demonstrieren eigene Bewegungslösungen,
  • schätzen Risiken beim Sport realistisch ein und setzen sich angemessene Ziele,
  • treffen bewusste Entscheidungen für die eigene sportliche und körperliche Entwicklung,
  • sind in der Lage, ihr individuelles Wohlbefinden durch Sport, Spiel und Bewegung positiv zu beeinflussen,
  • reflektieren Lernprozesse.1

Die Schülerinnen und Schüler …

  • zeigen eine altersgemäße Ausprägung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten,
  • wenden grundlegende Bewegungstechniken aus der Bewegungsfeldgruppe A an,
  • wenden spielspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten aus der Bewegungsfeldgruppe B an,
  • setzen gruppen- und mannschaftstaktische Strategien im Spiel um,
  • erklären grundlegende Sachverhalte der Bewegungs- und Trainingswissenschaft.1

1Originalformulierung aus dem Kerncurriculum


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Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Medienressourcen für Lernen in Niedersachsen

In der Merlin-Datenbank finden Sie Filme, Grafiken, Arbeitsblätter, weiterführende Infos und methodisch-didaktische Hinweise. Die Medien für den Unterricht können einfach und bequem heruntergeladen werden. Alle Filme sind methodisch-didaktisch erschlossen und beinhalten hochwertiges Begleitmaterial.

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Curriculare Vorgaben für das Fach Sport

Curriculare Vorgaben für allgemein bildende Schulen und berufliche Gymnasien (CuVo)

Titel
Hinweis
Schulform
Download
Kerncurriculum mit pandemiebedingten Hinweisen und Priorisierungen Sport-Sek. I
gültig ab dem 01.08.2021 für alle Schuljahrgänge
Hauptschule, Gymnasium-Sek.I, Oberschule, Realschule, Integrierte Gesamtschule
Kerncurriculum Sport Grundschule
Grundschule
Kerncurriculum Förderschule-Geistige Entwicklung Primarbereich
verbindlich ab dem 01.08.2019
Grundschule, Förderschule-Geistige Entwicklung
Ergänzende Bestimmungen für die Abiturprüfung
Erstmalig gültig für Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2019/2020 die Einführungsphase besuchen.
Gymnasiale Oberstufe
Ergänzende Materialien Sport alle
Bestimmungen für den Schulsport
alle
Kerncurriculum Sport Sek II
für Einführungsphase am Gymnasium, an integrierter Gesamtschule, Beruflichem Gymnasium und Kolleg verbindlich zum 1.8.2018; ab dem 1.8.2019 für das erste Jahr der Qualifikationsphase, ab dem 1.8.2020 für das zweite Jahr der Qualifikationsphase
Berufliches Gymnasium, Gymnasiale Oberstufe - Gesamtschule, Gymnasiale Oberstufe - Gymnasium, Kolleg, Gymnasiale Oberstufe
Kerncurriculum Sport Sek I
verbindlich ab dem 1.8.2017
Hauptschule, Gymnasium-Sek.I, Oberschule, Realschule, Integrierte Gesamtschule, Förderschule-Sehen/Hören, Kooperative Gesamtschule, Förderschule-Lernen
EPA Sport Sek II
Gymnasiale Oberstufe
RRL Sport alle
Rahmenrichtlinien für Sportförderunterricht
alle
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Niedersächsischer Bildungsserver

Zentrale Arbeiten

Auf den Seiten „Zentrale Arbeiten“ erhalten Sie Hinweise zu den Terminen, fachbezogene Hinweise und thematische Schwerpunkte.

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Zentralabitur - Termine, Materialien und fachbezogene Hinweise

Auf den Seiten „Zentralabitur“ erhalten Sie Hinweise zu den Terminen, fachbezogene Hinweise und thematische Schwerpunkte.

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Themenportal Sport

Das neue Themenportal Sport

Schule bewegt

Im neuen Themenportal Sport finden Sie gebündelt Informationen zum Sportunterricht und Schulsport. Interessante Informationen und Projekte unserer Kooperationspartner ergänzen das Angebot.

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Interessen- und Begabtenförderung

Jugend trainiert für Olympia

Der Bundeswettbewerb der Schulen Jugend trainiert für Olympia & Paralympics ist mit ca. 800.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler pro Jahr der weltgrößte Schulsportwettbewerb.

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Bundesjugendspiele

Die Bundesjugendspiele sprechen durch ihren pädagogischen Ansatz ihre breitensportlich orientierte Ausprägung und ihr differenziertes inhaltliches Angebot in den Bereichen “Wettkampf“, “Wettbewerb” und “Mehrkampf” alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem individuellen Leistungsvermögen an. Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung wird ein auf sie zugeschnittenes Angebot zur gleichberechtigten Teilnahme an den Bundesjugendspielen unterbreitet.

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Mach mit! Beim Deutschen Sportabzeichen

Deutsches Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen.

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Projekte und Aktionen

5fit-Challenge

Welches ist die sportlichste Klasse der Schule oder sogar im ganzen Landkreis? Und wer kann seine Schülerinnen und Schüler zu sportlichen Höchstleistungen motivieren? Findet es heraus mit dem niedersächsischen Schulsportwettbewerb „5fit Challenge“.

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Peking 2022 - Unterrichtsmaterialien

Olympia ruft: Mach mit!

Rechtzeitig zu den olympischen Winterspielen 2022 in Peking veröffentlicht die Deutsche Olympische Akademie vielfältig einsetzbare Unterrichtsmaterialien.

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Fotowettbewerb für Schüler*innen

"Fair Play im Sport"

Die Deutsche Olympische Akademie Willi Daume e.V. (DOA) und der BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik veranstalten einen Fotowettbewerb für Schüler*innen unter dem Titel „Fair Play im Sport“. Ein wichtiger olympischer und gesellschaftlicher Wert ist der Grundsatz des „Fair Play“; bei diesem Fotowettbewerb gilt es, sich mit diesem Wert genauer auseinanderzusetzen und als Fotografie zu präsentieren.

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