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Leseförderung

Das Lesen als eine rezeptive Kompetenz ist ein wesentlicher Baustein für den Spracherwerb. Lesen erweitert schrittweise den Wortschatz, der durch regelmäßiges Üben und Wiederholen auch in die produktiven Kompetenzen Sprechen und Schreiben übergeht. Auch morphologische und syntaktische Strukturen werden durch das Lesen geläufig.

Leseförderung findet im Unterricht am Vormittag sowie im Ganztag statt und durchzieht somit den gesamten Schultag. Lehrkräfte, Pädagogische Mitarbeitende, Mitarbeitende der (Schul-)Bibliothek und Ehrenamtliche tragen jeweils ihren Anteil zur Leseförderung in der Schule bei.

Viele Lesetexte, die für den (Sprach-)unterricht zur Verfügung stehen, sind für Leseanfänger und Sprachlerner noch zu anspruchsvoll. Das Textverständnis wird zu Beginn des Spracherwerbs häufig durch fehlenden Wortschatz und mangelnde Lesegeläufigkeit ausgebremst. Daher bedarf es zunächst didaktisierter bzw. vereinfachter Texte, die Sprachlernern den Einstieg erleichtern. Im weiteren Verlauf kann ein Text dann schrittweise vom Globalverstehen zum Detailverstehen erarbeitet werden. Dabei ist es wichtig, diesen schrittweisen Erschließungsprozess auch für die Lernenden transparent zu machen, damit die Motivation ungebrochen bleibt.