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Programme - Berufsbildende Schulen

Für die nachfolgenden ergänzenden Programme können Schulen weitere Mittel bei den RLSB beantragen, die bis spätestens zum 31.12.2022 zur Verfügung stehen. Sie können jedoch nur nach vorheriger Freigabe durch das RLSB in Anspruch genommen werden. Die Freigabe der Mittel erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs des Onlineformulars beim RLSB. Das Onlineformular 3 zur Beantragung von Mitteln finden Sie unter:

https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eprobbs

Bei Nr. 2.3 „Einsatz von Freiwilligendienstleistenden in Kooperation mit außerschulischen Partner“ stehen die Haushaltsmittel für die Schuljahre 2021/2022 und 2022/2023 zur Verfügung. Ein Einsatz von Freiwilligen ist nach dem 31.12.2022 nur möglich, wenn von den antragsberechtigten Schulen nach Freigabe durch die RLSB die Rechtsverpflichtungen bereits im Jahr 2022 eingegangen wurden. Die Verausgabung der Mittel muss bis spätestens zum 31.07.2023 erfolgen.

Für die Auszahlung der Mittel ist zunächst auf den einzureichenden Rechnungsbelegen sachlich und rechnerisch richtig zu zeichnen. Danach werden diese mit dem Onlineformular 4 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eproabrech hochgeladen. Die eingereichten Rechnungen werden vom RLSB ausgezahlt.

Die Mittel für ergänzende Programme können die Schulen erst nach Veröffentlichung beantragen.

Im vergangenen, von der Corona-Pandemie geprägten Schuljahr konnten insbesondere Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf im Online-Unterricht sprachlich nicht genügend gefördert werden.

Die Mittel können verwendet werden für die Beauftragung Dritter zur Kompensation der mangelnden Sprachpraxis und der daraus folgenden negativen Auswirkungen auf den Spracherwerb.

Zielsetzungen, die verfolgt werden, sind:

  • die Entwicklung individueller auf den Schüler / die Schülerin abgestimmter Maßnahmen,
  • eine Ausweitung der Sprachförderstunden bzw. Durchführung von Sprachkursen und
  • eine Bereitstellung von Fachpersonal (Anmerkung: Das erfolgt durch die Beauftragung Dritter).

Als mögliche Umsetzungsformen bieten sich Sprachkurse ergänzend zum Unterricht sowie in Blockform in der unterrichtsfreien Zeit an.

Die Grundlagen für Planung und Umsetzung:

  • Ein Kursangebot kann über zwei Wochen (à 30 Stunden) für eine Lerngruppe von 12 Schülerinnen und Schülern erfolgen. D. h. unterrichtsbegleitend kann bspw. ein Stundenkontingent von insgesamt 60 Stunden zur Verfügung gestellt werden, die sinnvoll auf das Schuljahr aufzuteilen sind (bspw. 4 Wochenstunden über 15 Unterrichtswochen). Das Angebot kann auf mehrere Lerngruppen erweitert werden.

Die Beantragung erfolgt bis 31.10.2021 mittels Onlineformular 3 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eprobbs.

Die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

Eine Freigabe durch das Referat 44 im MK ist notwendig. Für die Auszahlung der Mittel ist zunächst auf den einzureichenden Rechnungsbelegen sachlich und rechnerisch richtig zu zeichnen. Danach werden diese mit dem Onlineformular 4 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eproabrech hochgeladen. Die eingereichten Rechnungen werden vom RLSB ausgezahlt.

Programm „Eine Stunde für…“

Im Rahmen des Projektes „Eine Stunde für…“ können Berufsschulklassen oder Bildungsgänge der berufsqualifizierenden Berufsfachschulen öffentlicher berufsbildender Schulen eine finanzielle Unterstützung erhalten, um über ihren Beruf zu informieren oder die internationale Mobilität im Rahmen der Ausbildung zu erhöhen. Für die Berufsfachschulklassen, die eine Anerkennung als erstes Ausbildungsjahr erhalten, gilt das Angebot ebenfalls. Abhängig von der Schwerpunktsetzung gelten folgende Förderbedingungen.

„Eine Stunde für… – Auszubildende informieren über ihre Ausbildung“

Mit dem Programm „Eine Stunde für… - Auszubildende informieren über ihre Ausbildung“ sollen Auszubildende bzw. Schülerinnen und Schüler der o. a. Bildungsgänge selbst für ihren gewählten Beruf werben. Die Adressatinnen und Adressaten sind in erster Linie Schülerinnen und Schüler einer Schulklasse der allgemein bildenden Schulen bzw. der vollzeitschulischen nicht berufsqualifizierenden Bildungsgänge der BBS, aber auch deren Eltern und die Öffentlichkeit. Schulklassen oder einzelne Lerngruppen können bis zu 1.000 € für Sachmittel (ausgenommen sächliche Ausstattungsgegenstände) erhalten, um ihre Ideen zur Bewerbung ihres Berufes umzusetzen. Das Projekt hat eine Laufzeit längstens bis zum 31.12.2022. Über diese Sachmittel können den Auszubildenden bzw. Schülerinnen und Schülern auch Fahrtkosten erstattet werden, die innerhalb des Projektes entstehen.

Durch das Kultusministerium wird zusammen mit dem Bündnis Duale Berufsausbildung in den Schuljahren 2021/22 und 2022/23 ein Preis für die besten Ideen im Rahmen des Projektes „Eine Stunde für… - Auszubildende informieren über ihre Ausbildung“ ausgelobt. Es werden jeweils bis zu fünf Projekte mit einem Preisgeld bis zu 1.500 € prämiert und öffentlichkeitswirksam vorgestellt. Über die Bewerbungsmodalitäten wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.

„Eine Stunde für… – Ausbildung international“

Die Projekte „Eine Stunde für …- Ausbildung international“ unterstützen Auszubildende und Schülerinnen und Schüler der berufsqualifizierenden Berufsfachschulen bei der Kontaktaufnahme mit Partnerinnen und Partnern der Berufsbildung in anderen Ländern. Maßnahmen können dabei Aktivitäten umfassen, um neue Kontakte anzubahnen oder bestehende Kontakte zu pflegen. Die berufsbildenden Schulen können ihre bestehenden Projekte, z. B. im Rahmen von Erasmus+, mit diesen Mitteln erweitern und ergänzen oder neue Maßnahmen initiieren. Die Mittel können ebenfalls verwendet werden, um Praktika während der Ausbildung oder des Schulbesuchs im Ausland zu ermöglichen.

Nähere Informationen zum Programm „Eine Stunde für…“ und der einschlägigen Preisverleihung entnehmen Sie bitte dem Erlass des Ref. 41 vom 25.11.2021.

Die Beantragung erfolgt mittels Onlineformular 3 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eprobbs.

Eine Freigabe durch das schulfachliche Dezernat 4 im zuständigen RLSB ist notwendig. Für die Auszahlung der Mittel ist zunächst auf den einzureichenden Rechnungsbelegen sachlich und rechnerisch richtig zu zeichnen. Danach werden diese mit dem Onlineformular 4 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eproabrech  hochgeladen. Die eingereichten Rechnungen werden vom RLSB ausgezahlt.

Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Mitteln aus dem Sonderbudget sowie den ergänzenden Programmen zu Nr. 2.1 bis 2.4, die nicht Personalmaßnahmen betreffen, Folgendes:

Für die Ausgabe von Mitteln bis zu 1.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) sind keine besonderen Regelungen zu beachten. Für die Ausgabe von Budgetmitteln bis 25.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) (bis 01.10.2021 bis 214.000 Euro, bis 01.04.2022 bis 100.000 Euro) sind schriftlich (auch per E-Mail) von mindestens drei Anbietern Angebote einzuholen. Die Angebote dürfen bei einem geschätzten Auftragswert bis 25.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) per E-Mail eingereicht werden, sonst auf dem Postweg. Nach einer angemessenen Angebotsfrist (je nach vermutetem Angebotsumfang, i. d. R. mind. 7 Tage) vermerken Sie den ausgewählten Anbieter und beauftragen diesen.

  • Für öffentliche Schulen mit bis zu 300 Schülerinnen und Schülern besteht die Möglichkeit in den Schuljahren 2021/2022 und 2022/2023 Freiwilligendienstleistende einzusetzen. Dafür stehen Mittel im Umfang von 1 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Der Einsatz der Freiwilligen kann bis zu einer Dauer von 12 Monaten erfolgen und muss bis spätestens zum 31.07.2023 beendet sein. Die Freiwilligen dürfen höchstens für 19,9 Stunden in den Schulen beschäftigt werden. Für den Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit außerschulischen Partnern ist die vorherige Freigabe durch das zuständige RLSB notwendig.
  • Ein Einsatz von Freiwilligen ist nach dem 31.12.2022 nur möglich, wenn von den antragsberechtigen Schulen nach Freigabe durch die RLSB die Kooperationsvereinbarung bereits im Jahr 2022 eingegangen wurde.
  • Je antragsberechtigter Schule kann nur ein Antrag bewilligt werden. Sollte der Einsatz weniger als sechs Monate betragen oder in den ersten sechs Monaten vorzeitig beendet werden, kann ggf. ein weiterer Antrag bewilligt werden.
  • Die Beantragung erfolgt mittels Onlineformular 3 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eprobbs.  
  • Die eingereichten Rechnungen werden vom RLSB ausgezahlt. Für die Auszahlung ist das auf der Internetseite https://www.rlsb.de/themen/schulorganisation/freiwilligendienste hinterlegte Formular „FD 18 – Abrechnung Freiwilligendienstleistende“ zu verwenden. Dieses wird einschließlich des Rechnungsbelegs monatlich zur Auszahlung über das Onlineformular 4 unter: https://www.rlsb.de/service/online-verfahren/aktionsprogramme/lernfoerderung/eproabrech hochgeladen.

Alle Programme und Angebote können im Bildungsportal unter: https://bildungsportal-niedersachsen.de/startklar-in-die-zukunft eingesehen werden. Dort werden in nächster Zeit weitere Angebote ergänzt. Die Schulen erhalten regelmäßig einen Hinweis über die eingestellten Angebote per E-Mail.

Folgende weitere ergänzende Programme und Fortbildungsangebote werden derzeit vorbereitet:

  • Lernräume in den Schulferien
  • Projekte zur Gesundheitsförderung
  • Projekt Kultur-Sprache-Integration für allgemein bildende und Berufsbildende Schulen
  • Projekte zur Mathematikförderung - Lernangebote (interaktive Kurse für Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Basiskompetenz Rechnen, insbesondere in den vollzeitschulischen Bildungsgängen und beim Übergang von den nichtgymnasialen Sek-I-Schulformen in den Sek-II-Bereich sowie Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

Fortbildungsangebote:

  • Sprachförderung 2 P: Online-Fortbildung
  • Fortbildungen für Personal Kita und Schule im Bereich Sport und Bewegung
  • Fortbildungen für alle Lehrkräfte zur Überwindung der individuellen pandemiebedingten Entwicklungsrückstände im Bereich der Beruflichen Orientierung

Für den Ausbau des Contents in der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) stehen im Rahmen des Aktionsprogramms 14,5 Millionen Euro für Lernanwendungen im Bereich selbstorganisiertes Lernen und Diagnostik-Tools zur Verfügung. Als erstes wird damit die Lizenz des adaptiven Mathematik-Lernprogramms „bettermarks“ verlängert werden. Damit steht die Software mindestens für das gesamte kommende Schuljahr allen Schülerinnen und Schülern in der NBC zur Verfügung und unterstützt maßgeblich das individualisierte Lernen.

Direkt mit Beginn des Schuljahres werden auf dem Niedersächsischen Bildungsportal unter der Rubrik „Lernausgangslage“

(https://bildungsportal-niedersachsen.de/startklar-in-die-zukunft/lernstaende-und-lernfoerderung) verschiedene Diagnosetools der Verlage und anderer Anbieter gesammelt, die grundsätzlich oder befristet kostenfrei zur Verfügung stehen.

Mit Ende der Herbstferien, stehen dann drei Diagnose- oder Förder-Tools als Landeslizenz zur Verfügung, für die aktuell die Ausschreibung vorbereitet wird und die in Kürze starten.

Zu Beginn werden ein Diagnosetool für das Fach Deutsch in der Grundschule, eine Online-Lernstandserhebung für die Sekundarstufe I sowie ein Tool zur Förderdiagnostik und Förderplanung beschafft.

Daran anschließend werden längerfristig weitere qualitative Unterrichtsmaterialien und Lernanwendungen beschafft und über die NBC, und damit datenschutzkonform, zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen des Aktionsprogramms werden außerdem digitale Unterstützungstools entwickelt und den Schulen zur Verfügung gestellt werden wie eine Berufswahlapp, für das Kompetenzanalyse-Profil AC Video-Tutorials und eine digitale Plattform für Schülerinnen und Schüler sowie ein Kompetenzcheck für Sprachanfängerinnen und -anfänger an BBS (komPASS³).