Direkt zum Inhalt springen Direkt zur Hauptnavigation springen

Arbeits- und Rückzugsräume

Zusätzliche Arbeits- und Rückzugsräume bereitstellen? Nutzen Sie schulische und außerschulische Ressourcen.

Hier finden Sie Anregungen, wie Räumlichkeiten in der Schule und im schulischen Umfeld für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden können, die zuhause keinen adäquaten und störungsfreien Arbeitsplatz haben. Mögliche Partner zur Unterstützung der Suche werden kurz vorgestellt.


NEU: Stellen für geringfügig Beschäftigte (Mini-Jobber) als pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an öffentlichen Grundschulen mit einer Gesamtschülerzahl von maximal 180 Schülerinnen und Schülern

Um die Grundschulen mit maximal 180 Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung der derzeit bestehenden pädagogischen, unterrichtlichen und organisatorischen schulischen Aufgaben sowie der Corona bedingt zusätzlichen Herausforderungen personell zu entlasten und zu unterstützen, stellt das Niedersächsische Kultusministerium weitere 950 Stellen für den zusätzlichen Einsatz von sogenannten geringfügig Beschäftigten zur Verfügung. Jede öffentliche Grundschule mit maximal 180 Schülerinnen und Schülern hat ab sofort die Möglichkeit, eine pädagogische Mitarbeiterin bzw. einen pädagogischen Mitarbeiter befristet für 6 Monate, längstens bis zum 15.10.2021 einzustellen.

Die Beschäftigungsmöglichkeit richtet sich insbesondere an Studierende, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher, Rentner, Pensionäre und andere geeignete Personen. Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages für 6 Monate.

www.rlsb.de/themen/pm/mini-jobber-unter180

Teams der RLSB unterstützen vor Ort

Wenn Sie auf der Suche nach externen Räumen sind, helfen Ihnen die Corona-Unterstützungssteams gerne weiter und unterstützen bei der Recherche vor Ort, bei der Abstimmung mit dem Schulträger und in organisatorischen Fragen.

Beratungsanfrage im Onlineportal B&U

Stellen für Lehramtsstudierende mit Bachelor

Zur Unterstützung der öffentlichen allgemein bildenden Schulen in der "Corona-Lage" stellt das Niedersächsische Kultusministerium eine Vielzahl an befristeten Einstellungsmöglichkeiten für Lehramtsstudierende mit Bachelor zur Erteilung von Unterricht bereit.

www.rlsb.de/news/stellen-fuer-lehramtsstudierende-mit-bachelor

Bildungsregionen in Niedersachsen

Bildungsregionen

Für die kommunale Vernetzung können die Bildungsregionen im Rahmen des Landesprojektes „Bildungsregionen in Niedersachsen“ eingebunden werden. Der Begriff „Bildungsregion“ beschreibt eine auf einen Landkreis, eine kreisfreie Stadt, einen Kommunalverband besonderer Art oder auf eine landkreisübergreifende Kooperation bezogene Vernetzung der Akteure einer Region im Bereich der formalen, non-formalen und informellen Bildung.

Bildungsregionen in Niedersachsen

Arbeits-und Rückzugsräume in Szenario B zur Verfügung stellen

  • Grundschulen: Betreuung von Kleingruppen an den "Lückentagen" durch Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (PMs)

  • Gezielte Förderung von Kleingruppen oder Einzelpersonen, z. B. durch Förderschullehrkräfte an den „Lückentagen“ oder parallel zum Präsenzunterricht

  • Häufigere Präsenz von benachteiligten Schülerinnen und Schülern in der Schule, z. B. durch Aufstockung der im umschichtigen Verfahren zu unterrichtenden geteilten Klassen mit besonders benachteiligten Schülerinnen und Schülern, sodass die Klassenobergrenze im umschichtigen Verfahren von max. 16 Personen (inkl. Lehrkraft und ggf. Schulassistenz) dafür ausgeschöpft wird

  • Nutzen freier Räumlichkeiten in der Schule oder des Schulträgers, um die gleichzeitige Beschulung größerer Gruppen zu ermöglichen oder bei ausreichend Personal geteilte Gruppen parallel zu unterrichten

  • Nutzung des Angebots "Lernräume" der Kirchen

(Quelle: Leitfaden “Schule in Corona-Zeiten – UPDATE” S. 15)

Gute Ideen für und aus Schule ...

Homeschooling-Plätze im Mehrgenerationenhaus

Betreute Arbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Platz zum Lernen oder keine verlässliche Internetanbindung haben – ein Beispiel aus Cuxhaven.

„Zu Hause toben drei Geschwister um einen herum, wenn man gerade den Kontakt zur Klassengruppe herstellen will? Es gibt keinen Platz zum Lernen oder die Internetverbindung ist mies? In dieser Situation möchte das Haus der Jugend helfen: Ab sofort stehen im Forum und in der Cafeteria kostenlos zehn Homeschooling-Plätze bereit. Das bedeutet: Kinder und Jugendliche können sich für bestimmte Uhrzeiten anmelden, in denen sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler oder Lehrkräfte virtuell treffen. Sie können aber auch ein ruhiges Plätzchen finden, an dem sie Arbeiten erledigen können, für sie sie im Internet recherchieren müssen.“

https://www.cnv-medien.de

LernRäume zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe

Kinder aus Familien in beengten Wohnsituationen, die zuhause keinen Schularbeitsplatz haben und familiär wenig Unterstützung beim Lernen erfahren, benötigen unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie, des Home-Schooling und der verringerten Präsenz in der Schule besondere Unterstützung.

Es können weiterhin Fördermittel beantragt werden: Bis zum Ende des Schuljahres (31.07.2021) ist die Landesförderung verlängert worden.

https://www.kirche-schafft-lernraum.de/